Peruanischer Paso
Peruanische Rasse mit einzigartiger Termino-Beinbewegung im Lateralgang. Geschätzt für Eleganz und Komfort.
Auch bekannt als: Peruvian Horse, Caballo Peruano de Paso
Verwendung
Herkunft und Geschichte
Der peruanische Paso entwickelte sich aus Pferden, die aus der iberischen Welt in das koloniale Peru gebracht wurden. Die Zucht in Küstentälern und auf großen Landgütern bevorzugte ein geschmeidiges Reisepferd für lange Reisen, wobei sich die Auswahl auf den seitlichen Paso Llano und die charakteristische Bewegung der Vorderbeine, die als Término bekannt ist, konzentrierte. Seine Geschichte unterscheidet sich von der des Paso Fino, trotz der ähnlichen englischen Verwendung von „Paso“.
Der nationale Züchterverband wurde 1947 gegründet und organisierte moderne Zuchtbücher, Ausstellungen und Zuchtstandards. Peru erkannte das Pferd später als Teil des kulturellen Erbes des Landes an, das eng mit der Chalán-Reittradition verbunden ist. Die moderne Registrierung basiert auf der aufgezeichneten Abstammung und dem peruanischen Rassestandard; Ein sanfter Gang allein identifiziert ein Pferd nicht als registrierten peruanischen Paso.
Körperbau
Der erwartete Körperbau folgt dem ursprünglichen Zweck der Rasse: ein funktionales Reitpferd, dessen Balance regelmäßige und bequeme Bewegung unterstützt. Zwischen Linien, Geschlechtern und einzelnen Pferden kann es deutliche Unterschiede geben. Der Körperbau sollte zusammen mit Bewegungsqualität, Gesundheit und geplanter Nutzung beurteilt werden.
Temperament
Die Taxonomie verbindet Peruanischer Paso mit folgenden häufig geschätzten Eigenschaften: Leistungsbereit, Sanftmütig, Energisch, Trittsicher, Temperamentvoll. Das sind Tendenzen der Rasse und keine Garantie für das Verhalten eines einzelnen Pferdes.
Alter, Ausbildung, Haltung und frühere Erfahrungen prägen das Temperament erheblich. Interessenten sollten deshalb das konkrete Pferd in vertrauter Umgebung und bei der vorgesehenen Arbeit beurteilen.
Typische Nutzung
Typische Einsatzbereiche sind Geländereiter, Freizeitreiter, Erfahrene Amateure. Die tatsächliche Eignung hängt von Ausbildung, Gesundheit, Körperbau und Erfahrung des Reiters ab; der Rassename allein genügt nicht.
Haltung und Gesundheit
Die Zugehörigkeit zur Rasse Peruanischer Paso ersetzt keine individuelle tierärztliche und hufschmiedliche Beurteilung. Die Routineversorgung sollte Alter und Belastung berücksichtigen und passende Fütterung, Huf- und Zahnpflege, Impfungen sowie Parasitenkontrolle umfassen.
Vor dem Kauf sollten Identität und verfügbare Gesundheitsunterlagen geprüft sowie eine unabhängige Ankaufsuntersuchung passend zur geplanten Nutzung vereinbart werden.
Häufig gestellte Fragen
Fellfarben
Temperament
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